Wissenswertes

Für Ihre Baustelle – über und unter der Erde

Die Druckanbohrarmatur “Supraflow”

Abgangsleitungen an Transportleitungen aus Polyethylen

Neue Versorgungsgebiete, Industriegebiete oder Anlagen in Produktionsstätten müssen von bestehenden Transportleitungen über Abgangsleitungen mit Wasser oder Gasen versorgt werden. Die gängigen Druckanbohrarmaturen für Rohrleitungen aus Polyethylen sind in der Regel auf einen Abgangsdurchmesser von d63 mm beschränkt.

Zur Erstellung von Abgängen größer d63 mm bei unter Druck stehenden Transportleitungen aus Polyethylen werden üblicherweise folgende Möglichkeiten angewendet:

  • Aufschweißen einer Heizwendelschelle und Anbohren durch ein Ventil mit speziellem Anbohrgerät
  • Absperren des Durchflusses im Bereich des neu zu erstellenden Abzweiges durch Setzen von Sperrblasen oder Abquetschen der Transportleitung und gleichzeitigem Aufbau einer temporaren Bypass-Leitung. Einbindung eines reduzierten T-Stücks in die bestehende Leitung.

Herausforderungen auf der Baustelle sind dabei der große Platzbedarf, Sicherheitsvorkehrungen, der hohe Zeit- sowie Kostenaufwand, einige der Methoden können nur bei niedrigen Systemdrücken eingesetzt werden.

Wie können diese Herausforderungen gemeistert werden?

Die Druckanbohrarmatur “Supraflow” von Georg Fischer eignet sich hervorragend als Problemlöser bei Erweiterungen in Gas- oder Wassernetzen mit der Forderung nach großem Volumenstrom, geringen Druckverlusten und beengten Einbausituationen. Die Abgänge werden schnell, einfach und sicher erstellt!

Aufgrund der Kompaktheit der Anbohrarmatur und des Installationswerkzeuges kann die Grabenbreite auf die minimal vorgeschriebene Größe ausgelegt werden. Kosten für Grabungsarbeiten, Hebezeuge und Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs werden somit reduziert.

Systembeschreibung

Bei Verwendung der Anbohrarmatur Supraflow können Abgänge in den Dimensionen von d90 bis d225 mm sicher und schnell auf druckbeaufschlagten Hauptleitungen aus Polyethylen in d110 mm bis d630 mm erstellt werden. Dabei ist der maximale Betriebsdruck bei Wasseranwendungen bis 16 bar sowie für Gasanwendungen bis 10 bar gewährleistet. Supraflow passt sich jeder Baustellensituation an, die Armatur lässt sich in zwei Achsenrichtungen auf der Haupt- und Abgangsleitung drehen und ermöglicht eine variable 360° Positionierung.

Installationsvorgang

Nach dem Aufschweißen der Schelle auf das Hauptrohr und der Fertigstellung der Abgangsleitung, kann über den Anschluss des Spülstücks ein Prüfdruck aufgebracht werden. Die Dichtheit der Abgangsleitung inklusive der Verbindung auf die Hauptleitung wird geprüft. Das Anbohren von unter Druck stehenden Gasleitungen erfordert die höchsten Sicherheits-anforderungen. Beim Georg Fischer Supraflow-System aus Armatur und Werkzeug steht die Sicherheit der Monteure an erster Stelle. Das leichte, handliche Werkzeug und die montagefreundliche Anbohrarmatur ermöglichen eine Ein-Mann-Installation mit höchsten Ansprüchen an die Arbeitssicherheit und Installationsdauer. Das aufzubringende Drehmoment ist dabei maximal 150 Nm. Die Installation erfolgt leckage- und spanfrei bis 10 bar (Gas) bzw. 16 bar (Wasser).

Vorteile bei Verwendung der Supraflow Anbohrarmatur
  • Keine Versorgungsunterbrechung oder Anlagenstillstand
  • Sicher während der Montage und der gesamten Lebensdauer
  • Minimierte Rohrgrabenanforderungen
  • Schnelle Montage, einfache Handhabung und Ein-Mann-Installation
  • Dichtheitsprüfung vor der Anbohrung der Hauptleitung
  • 360°-Positionierung auf der Haupt- und Abgangsleitung
  • Beträchtliche Reduzierung der Gesamtkosten
  • Einsatz bewährter Produkte 

Weitere Informationen zur Anbohrarmatur Supraflow finden Sie hier.

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