muffenrohr.de: Geschichte
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Muffenrohr Slideshow

1912 Gründung in Karlsruhe
1918 Umzug nach Ottersweier
1974 Niederlassung March-Buchheim b.Freiburg
1978 Niederlassung Engen/Hegau
1992 Niederlassung Kabelsketal-Gröbers (Sachsen-Anhalt)
2004 Niederlassung Karlsruhe-Rheinhafen

2007 Niederlassung Moritzburg-Boxdorf

2007 Niederlassung Mannheim

2009 Niederlassung Erfurt

2010 Niederlassung Torgau

2010 Niederlassung Berlin-Johannisthal

2010 Niederlassung Ravensburg

2011 Niederlassung Leipzig

2011 Niederlassung Goslar

2011 Niederlassung Zittau

2011 Niederlassung Potsdam

Am 24.Januar 1912 wurde Muffenrohr in Karlsruhe von vier Unternehmen gegründet:

 

  • Armaturenfabrik Bopp & Reuther OHG in Mannheim
  • Gebrüder Benckiser Nachfolger OHG in Pforzheim
  • J.Gosselfinger & Co. GmbH in Offenburg
  • Maschinenfabrik Chr. Mann OHG in Waldshut

Der Name „Muffenrohr“ stammt namentlich von Muffenrohren und Formstücken.
„Gegenstand des Unternehmens ist der Einkauf von Wasser- und Gasleitungsartikeln für den Bedarf der Gesellschafter und der Verkauf an Dritte“, so ist dies im Gesellschaftsvertrag niedergeschrieben. Das ist seither so geblieben, wenn es auch bedingt durch die technische, die wirtschaftliche und die politische Entwicklung Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur, im Geschäftsbereich und in der Produktpalette gegeben hat. Gleichgeblieben sind die Verlässlichkeit von Muffenrohr und das stete Bemühen des Unternehmens, auf dem soliden Fundament eines hohen Maßes an Fachwissen und Leistungswillen aller Mitarbeiter das Lieferprogramm immer an den technischen Fortschritt in der Weiterentwicklung der breiten Produktpalette an Rohren, Formstücken, Armaturen und Zubehör anzupassen.

Die Kunden sind Stadtwerke, Gemeinden, Zweckverbände, Bauunternehmen, Rohrverlegefirmen und Installateure. Für sie liefert „Muffenrohr“ aus einem angepassten kompletten Sortiment auch von ihren Niederlassungen in  March-Buchheim, Engen, Karlsruhe, Ludwigshafen und Gröbers alle Materialien, die in der Wasser- und Gasversorgung sowie der Abwasserversorgung benötigt werden.


Erster Sitz des Unternehmens war der Gründungsort Karlsruhe mit dem Lager im Stadtteil Beiertheim. Geschäftsführer im damaligen Ein-Mann-Büro war der Kaufmann Hermann Kurtz. Hermann Kurtz, der „Muffenrohr“ von 1912 bis zu seinem Tode Anfang 1941 leitete, musste die phasenweise rasch fortschreitende technische Entwicklung wachsam im Auge behalten.
Nach einem Zwischenspiel in Baden-Oos, wo „Muffenrohr“ unter Beibehaltung des Lagers in Karlsruhe ab 1916 ein Büro unterhielt, wurde 1918 in Ottersweier das Haus „Lindeneck“ und dazu ein ausreichendes Lagergelände erworben. Trotz des insgesamt günstigen Standortwechsels waren die innerbetrieblichen Verhältnisse nicht optimal gelöst, denn das Lagergelände war etwa ein Kilometer von der Bahnlinie entfernt, was für den Materialtransport, der seinerzeit fast ausschließlich per Bahn stattfand, sehr ungünstig war.  1921 gelang es Herrn Kurtz, ein Lagergelände unmittelbar bei der Bahnstrecke zu erwerben. Dieses Lager wurde durch Zupachtungen 1925 und 1928 entsprechend vergrößert.
Die Wirtschaftslage war nach dem politischen Machtwechsel 1933 sehr schlecht. Hinzukam, dass am 08. September 1944 das Haus „Lindeneck“ mit all seinem Inventar einem Bombenangriff zum Opfer fiel. Als im April 1945 französische Truppen Ottersweier besetzten, wurde auch das „Muffenrohr“- Haus beschlagnahmt.
Nach dem Tode von Geschäftsführer Hermann Kurtz am 13. Januar 1941 wurde die Geschäftsführung am 16. Januar 1941 an Willy Schweikert übertragen.                              


Es gab viel zu tun: Angefangen bei der mühsamen Suche nach einem Notquatier für die ausgebombten und beschlagnahmten Büroräume bis zur wichtigsten Wiederbelebung der durch den Krieg zerstörten Handelsbeziehungen.
Der Zweite Weltkrieg und seine Folgen brachten einen erheblichen Nachholbedarf, auch den Aufbau vieler zentraler Wasserversorgungsanlagen in den Gemeinden von Nordbaden über den Schwarzwald und das Hochrheingebiet bis an den Bodensee. Angepasst an die technische Seite der Entwicklung wurde im Laufe die innerbetriebliche Struktur der „Muffenrohr“. 1950 leitete Geschäftsführer Willy Schweikert den Neubau eines Verwaltungsgebäude in die Wege, das 1951 bezogen und 1959 durch einen eingeschossigen Anbau erweitert wurde. Dieser wurde 1973 aufgestockt. 1963 wurde eine neue, zweigeschossige Lagerhalle erstellt und im Anschluss erfolgte 1967 eine Geländeerweiterung des Zentrallagers auf rund 2,5 Hektar Fläche.
Nach und nach wurde der Transport der Materialien von der Schiene auf die Straße verlegt und die Lieferungen erfolgen mit Lastkraftwagen direkt an die jeweilige Baustelle.

Am 31.Mai 1970 hatte „Muffenrohr“ den völlig unerwarteten Tod von Willy Schweikert zu beklagen gehabt, der das Unternehmen nahezu 30 Jahre hindurch tatkräftig und umsichtig geleitet hatte. Seine Nachfolge übernahm Anfang 1971 Richard Erxleben. Er setzte die erfolgreiche Entwicklungs- und Aufbauarbeit seiner Vorgänger fort. Im Jahr 1991 trat Richard Erxleben in den Ruhestand, das Unternehmen wurde anschließend von Dr. Werner Schnitzer und seit 2007 von Günther Meier und Bernhard Schmid weiter geleitet.

Alleiniger Anteilseigner der Firma Muffenrohr ist seit Oktober 2004 die Raab Karcher Baustoffe GmbH, die wiederum eine Tochtergesellschaft der Compagnie de SAINT-GOBAIN, Zweigniederlassung Deutschland-Aachen ist.

Um die Lieferwege zu den Kunden möglichst kurz und damit kostengünstig für beide Seiten zu halten, wurden Niederlassungen 1974 in March-Buchheim , 1978 in Engen, 1992 in Gröbers (Sachsen-Anhalt) und 2004 in Karlsruhe gegründet; ab 2006 wurde die Niederlassung Ludwigshafen von Raab Karcher übernommen sowie 2007 die Niederlassung Moritzburg-Boxdorf. Auf den 01.10.2007 wurde die Firma Schulte Tiefbau GmbH Edingen mit der Muffenrohr Niederlassung Ludwigshafen zusammengelegt und ergab unsere neue Muffenrohr Niederlassung in Mannheim.

 

Im Zuge der Weiterentwicklung des bundesweiten Tiefbaunetzwerkes wurden die bisherigen Raab Karcher Niederlassungen

 

  • Erfurt zum 02.03.2009,
  • Torgau zum 01.01.2010,
  • Berlin-Johannisthal zum 01.03.2010
  • Ravensburg zum 01.04.2010
  • Freiburg zum 01.01.2011
  • Leipzig zum 01.01.2011

unter das Dach der Muffenrohr GmbH gestellt. 

 

Das Unternehmen geht mit den Niederlassungen

 

  • Goslar zum 01.01.2011,
  • Zittau zum 04.04.2011 und
  • Potsdam zum 04.07.2011

einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung flächendeckende Versorgung.

Insbesondere die Harzregion, die Oberlausitz sowie Potsdam und Potsdam-Mittelmark profitieren von den Neueröffnungen.

 

Die Firma Muffenrohr GmbH hat inzwischen fünfzehn Standorte mit über 200 Mitarbeitern.  

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